LARPrunde

03 Dez 2010 17:48 #6579 von Arabascan
Hi! Ich wollte einfach mal nachfragen, wer alles Interesse an LARP hat. Ich rede hier nicht primär von Boffer-LARP, sondern eher von "echtem" Live-Action-Roleplay. Es gäbe nämlich zwei Settings, die mich interessieren würden: "Razordance" und "Requiem" (beide auf http://raben-aas.de/ zu finden). Wenn ich spielen würde, wären Termine eher selten. Was mich eher reizen würde wäre das ganze nebenbei zu spielen, also wähtend des "echten" Lebens. Aber die Alternative würde ich auch akzeptieren.

Wer hat Interesse?

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03 Dez 2010 19:38 #6583 von Scorpio
LARPer aus der Region findest du eher unter condra.de als hier.

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03 Dez 2010 19:51 #6584 von Arabascan
Kostet Geld. Nutzt festes Regelsystem. Missfällt mir.
Aber danke für den Vorschlag.

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16 Dez 2010 11:28 #6711 von Roadbuster
Auß Erfahrung kann ich sagen, dass sich LARP mit Schusswaffen immer als "schwierig" gestaltet. Gerade Cyberpunk, wenn es denn mit Implantaten etc. sein soll, wirkt oft sehr lächerlich (und das von einem LARPER ;) ). Die glaubwürdige Darstellung von "übernatürlichen" Kräften ist etwas, was in 90% der Fälle schief geht. Daher würde ich mir das gut überlegen.

Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will. (Albert Schweitzer)

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07 Jan 2011 23:19 #6850 von blubbelvieh
Im großen und ganzen kann ich mich Roadbuster nur anschließen. Ich hab mal SR-Larper gesehen. Furchtbar...ein großes Haufen Plastik läuft durch die Gegend *lol*. Ok, zugegeben die SW Larper waren nicht viel besser^^.
Aber LARP mit Schusswaffen ist begrenzt möglich, nämlich defintiv: ZOMBIE-LARP. Aber da gibts keine Implantate^^

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

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08 Jan 2011 08:37 #6851 von Arabascan
Das ganze war (den Beschreibungen nach) eh mehr Cyberpunk- als SR-LARP, sodass das mit den Implantaten und Metatypen vernachlässigt werden konnte. Und Schusswaffen... Ich denke, das wird problematisch, wenn es um Boffing-LARP geht. Bei echtem Live-Action-Roleplay ist das glaube ich OK (also bei Detektiv- und Legworkrunden).

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10 Jan 2011 09:56 #6855 von Roadbuster
Also Implantate sind eigentlich ein absolut notwendiger Grundbestandteil des CYBERpunk. Ansonsten wäre es halt wirklich eher Detektiv-LARP. Sowas gibt's aber auch, wenn da eher Interesse am Rätseln etc. hast. Aber ich glaube ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es im LARP zu Kämpfen kommen wird (genau wie in den meisten Pen&Paper Runden). Rätsel und "Schnitzeljagden" gibt es natürlich auch, und je nach Orga auch wesentlich mehr als Kämpfe, aber wie gesagt, einige Dinge sind sehr schwer darzustellen.

... Nutzt festes Regelsystem...


Was meinst Du eigentlich damit? Alle LARPs die ich kenne nutzen ein "festes Regelsystem". Gerade das klassische DragonSys ist aber eigenlich ein sehr schlankes System und gibt halt nur für Grundlegende Sachen überhaupt Dinge vor. Die allermeisten Orgas nutzen aber sowieso modifizierte Systeme auf grundlage des DKWDK oder DKWDDK ( Du kannst, was du kannst oder Du kannst, was du darstellen kannst). Wo die Regeln halt haupsächlich gebraucht werden ist der Kampf. Hier kommen da Sachen wie Trefferpunkte und Rüstung in Spiel, aber ansonsten hast du eigentlich beim LARP eher weniger Regeln.

Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will. (Albert Schweitzer)

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29 Mai 2011 01:33 #8085 von Arabascan
In den letzten Tagen ist mir eine Idee für ein LARP-Setting gekommen, dass man durchaus in Aachen ohne komplizierte Gewandung darstellen kann. Es kann etwas... exzentrisch sein, aber es gefällt mir. Hier die Idee, so weit sie schon ist:
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Vor einer gewissen Zeit (etwa 50 Jahre) zerstörte die Katastrophe das Weltgefüge. Niemand weiß, was genau passiert ist, doch die Seuche forderte Millionen Menschenleben weltweit.

Nach einer gewissen Zeit begannen sich sogenannte "Zonen" zu entwickeln. In diesen Zonen scheinen die Abbilder der früher lebenden Menschen gefangen zu sein. Tag für Tag leben sie ihr normales Leben von damals. Man kann sie sehen, auch wenn sie nicht immer ganz... klar aussehen. Doch sie sind stumm, geben kein Geräusch von sich. Manchmal scheinen sie sogar mit den Menschen, die in die Zone kommen, interagieren zu wollen, doch sie sind gefürchtet. Viele Geschichten werden erzählt über Menschen, die mit diesen Geistern interagierten, sie berührten oder ihnen sogar folgten. Nur wenige dieser Geschichten enden gut für die Menschen. Die meisten dieser Unglücklichen wurden zu einem dieser Wesen. Doch in seltenen Fällen sollen die Geister den Weg zu reichen Schätzen gezeigt haben, wo die Überlebenden Konserven, Batterien oder sogar Munition fanden, die außerhalb der Zonen wichtig zum überleben sind.

Die meisten Orte in diesen Zonen sind von den Geistern bevölkert. Rasten und Plündern ist hier vielleicht möglich. Man weiß es nicht, denn niemand traut es sich. Reisen ist hier zwar möglich, solange man vorsichtig ist und sich beeilt, doch wer hier etwas nimmt, was den Geistern gehört, so verlockend es auch zu seien scheint, ist verdammt. Die Geister verteidigen ihren Besitz, heißt es. Doch in den verlassenen Gebieten der Zone gibt es Orte, wo Überbleibsel der alten Zeit darauf warten, gefunden zu werden - und manchmal sogar eines der geheimnisumwitterten Artefakte...

Und es gibt noch eine Möglichkeit. Manchmal akzeptieren die Geister Opfergaben, wobei es sich meist um Papier handelt, das aus vergangener Zeit verblieben ist. Dieses Papier kann jedoch nur selten erlangt werden und es ist einer der Schätze, die man hier finden kann. Denn diese Opfer ermöglichen es manchmal, wahre Schätze von den Geistern selbst zu bekommen.

Doch kommen nur die Mutigsten in die Zonen, die ein Abbild der Welt vor der Katastrophe sind. Die Welt wirkt heil, doch viele Gefahren lauern hier, von Banditen, die den Glücklichen ihre Schätze nicht gönnen bis zu Geistern, die versuchen, die Überlebenden fortzuführen und in ihre Welt zu geleiten. Ihr seit diese mutigen Menschen. Und viele Abenteuer warten auf euch...
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Es ist also ein postapokalyptisches Setting, ähnlich wie STALKER. Dieses Larp bezieht die "normale" Umwelt mit ein, nur, dass es sich um eine Illusion handelt. Die Spieler nehmen sie wahr, aber sie ist nicht real.
Es handelt sich zwar um ein postapokalyptisches Larp, doch die Art der Apokalypse ist ein Mysterium, genau wie die eigentliche zerstörte Welt, sodass dem Spieler große Freiheiten bezüglich Charakteraufbau und Kostüm gelassen sind. Die Außenwelt wird sich mit der Zeit entwickeln, genau wie die Zone zu einer Spielwelt wird.

Man kann das Spiel mit technischen Möglichkeiten noch interessanter machen. Beispielsweise könnte man eine Art Geohashing verwenden, um Artefakte und Suchgeräte darzustellen.
Und man kann sich sowohl regelmäßig im kleineren Kreis treffen als auch größere Veranstaltungen mit mehr Story vereinbaren.
Gespielt würde am Besten nach einer Mischung aus "DKWDK" und "DKWDDK".

Jetzt brauche ich nur noch Leute.

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29 Mai 2011 01:53 #8086 von Froschi
Wo genau ist der Clou des spielens? Wenn ich in dem Bemühen, andere Leute nicht zu berühren, durch die City renne, komme ich mir eher vor wie ein Idiot als dass ich Spaß hätte.

Und Geld in ein Larp einzubeziehen (jaja, alte Papiere :P) halte ich für extrem kritisch! Das solltest du lassen!

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29 Mai 2011 10:39 #8087 von Arabascan
Mit diesen "alten Papieren" wollte ich nur die Möglichkeit schaffen, dass jemand sich mal zwischendurch, wenn er Hunger hat, etwas zu essen holen und trotzdem im Spiel bleiben kann oder ähnliches.

Der Clou des Spiels... Ich dachte erst einmal an ein Setting, das die echte Welt mit einbezieht, aber noch viele Möglichkeiten bietet, es zu erweitern. Mögliche Abenteuer wären z.B. eine Art Schnitzeljagd um Verstecke von Gütern oder Artefakten zu finden, der Schutz vor Banditen... Sicher wird es auch einige Menschen geben, die in die Zone kommen um sie zu erforschen oder sich zu verstecken und sie erkunden wollen. Man kann auch noch viel mehr Story einarbeiten. Das Setting ist sehr an STALKER (Film und SoC) orientiert, sodass man zum Beispiel "den Raum" beziehungsweise "den Monolith" verwenden könnte, der angeblich Wünsche erfüllt.

Außerdem muss man natürlich immer noch Überleben, sich einen Unterschlupf suchen... Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man sich einfach zwischendurch hinsetzt und Geschichten erzählt. Ich hätte schon ein paar auf Lager.

Und man soll natürlich auch ausspielen, wie man zu der ganzen Zone steht, zu dem Verhalten der Geister... Wie fühlt man sich, wenn man aus einer postapokalyptischen Welt kommt und dann zum ersten Mal das "normale" Leben sieht?

Ich muss aber auch zugeben, die Idee ist mir gekommen als ich über Abistreiche nachgedacht habe. Ich dachte daran, dass man dann als "Überlebender" in die Schule kommt und die Geister ignoriert, sich über ihr Verhalten unterhält etc. Die Idee hat sich dann verselbstständigt.

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